Sébastien Loeb hat die Rallye Deutschland zum achten Mal in Folge gewonnen. Markenkollege Daniel Sordo belegt mit 51,3 Sekunden Rückstand Platz zwei vor Sébastien Ogier. Die letzte Bestzeit auf dem Survolt Circus Maximus ging an Kimi Räikkönen.

| Pos | Fahrer | Punkte |
| 1 | S. Loeb | 191 |
| 2 | S. Ogier | 133 |
| 3 | J. Latvala | 117 |
| 4 | P. Solberg | 100 |
| 5 | D. Sordo | 95 |

Neue Regeln für 2010
In der Rallye-WM 2010 ändern sich die technischen Richtlinien. Nach und nach werden die World Rally Cars von Super-2000-Autos abgelöst. Zudem gesteht die FIA den Organisatoren der Veranstaltungen mehr Freiheiten zu und bringt so die Fans noch näher ans Geschehen.
Alle teilnehmenden Fahrzeuge, inklusive der World Rally Cars, sind 2010 für die Hersteller-Wertung zugelassen. Registrierte Hersteller müssen bei allen Läufen zwei Fahrzeuge einsetzen und die in 2009 homologierten Fahrzeuge nutzen.
Neben den World Rally Cars gehen ab Januar auch Super-2000-Autos in die WM-Wertung ein. Insgesamt sind zehn Läufe vorgesehen, von denen die Teilnehmer mindestens sieben bestreiten müssen. Zwei dieser Veranstaltungen müssen außerhalb von Europa gefahren werden und in die Wertung aufgenommen werden.
Ab 2011 sind die S2000-Fahrzeuge mit einem günstigen 1,6 Liter Turbomotor oder 2,0 Liter Saugmotoren bestückt. Ein 1,6 Liter Turbomotor ist für alle neu homologierten Fahrzeuge verpflichtend. Zudem sind ab dann auch Gruppe-N Fahrzeuge in der WRC punktberechtigt.
Eine weitere Änderung betrifft die Sicherheitsvorschriften. Ab 2010 gehört der FIA-Helm mit der Nummer 8860-2004 für alle Teilnehmer zum Standard-Repertoire. Bei einem Aufprall absorbiert diese Anfertigung 50 Prozent mehr Kraft als die bisherigen Modelle.
Anders als bisher ist die Gesamtlänge der Wertungsprüfungen (WP) im nächsten Jahr nicht vorgeschrieben. Erlaubt sind 300 bis 500 Kilometer. Einzige Einschränkung: Zwischen den Servicestopps dürfen maximal 80 WP-Kilometer gefahren werden. Ein Haupt-Servicepark ist Pflicht, allerdings dürfen die Organisatoren während der Veranstaltung die Verlegung an einen anderen Standort beantragen.
Zur Freude der Rallye-Fans darf der Servicepark für Zuschauer noch zugänglicher gestaltet werden, so dass eine Einsicht von der Rückseite möglich wird. So sollen die Fans noch näher ans Geschehen herangebracht werden.
Laut neuem Reglement sind 2010 auch wieder Nachtprüfungen gern gesehen. Einzige Einschränkung: Die Sicherheit muss gewährleistet sein und eine Etappe darf nicht ausschließlich aus Nachtprüfungen bestehen.
Der Shakedown darf 2010 erstmals auch auf einer Prüfung ausgetragen werden, die später in der Rallye gefahren wird. Die maximale Verspätung zwischen zwei Zeitkontrollen wurde von 15 auf 30 Minuten erhöht. Länger als 30 Minuten dürfen die WRC-Piloten aber nicht in Verzug geraten.





















